Plant Dye Archive for Nubuke Foundation Ghana
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Ergebnisse eines Färbeworkshops mit Weberinnen der Region Upper West in Ghana, 2023

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Karin Altmann

Karin Altmann beim Sammeln von lokalen Färbepflanzen, 2018

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Barbara Putz-Plecko

v.l.n.r: Barry Ladji, Kofi Setordji, Barbara Putz-Plecko und Manuel Wandl, 2018

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Karin Altmann

Färbergarten für das Nubuke Centre for Textiles and Clay in Wa, 2023

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Karin Altmann

Karin Altmann, Installation Colours of the Savannah für das Woori Festival, 2023

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Karin Altmann

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Karin Altmann

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Karin Altmann

Lerngemeinschaft / Färbeworkshop für lokale Weberinnen, 2023

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Nubuke Foundation

Gründer der Nubuke Foundation Kofi Setordji bei der Verarbeitung lokaler Färbepflanzen, 2018

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Barbara Putz-Plecko

Entwurf des Färbergartens

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Barbara Putz-Plecko

Tristan Toé mit Weberinnen der Lerngemeinschaft

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Karin Altmann

Tristan Toé und Karin Altmann bei der Finalisierung des Färbergartens

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Barbara Putz-Plecko

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Die NUBUKE Foundation ist eine ghanaische Institution für zeitgenössische Kunst und Kultur mit Hauptsitz in Accra, die seit 2006 ghanaische Künstler*innen in ihrer Praxis unterstützt und dadurch als bedeutende Plattform für die Förderung von Kunst, Kultur und das Erbe Ghanas fungiert. 2014 initiierte Barbara Putz-Plecko ein internationales Kooperationsprojekt mit der Nubuke Foundation, mit dem Ziel ein Art and Research Centre in der Region Upper West aufzubauen. 2016 eröffnete das neue Nubuke Centre for Textiles and Clay in Wa. Das Kooperationsprojekt ist bis heute an der Abteilung Textil - Freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung (tex) verortet und wird seit 2018 von Karin Altmann, Christoph Kaltenbrunner und Manuel Wandl unterstützt.

2018 initiierten Karin Altmann und Manuel Wandl ein Archiv mit lokalen Pflanzenfarben (Colours of the Ghanaian Savannah) als Teil einer Wissensbasis zur textilen Materialkultur für das Nubuke Centre for Textiles and Clay in Wa.

Für das Woori Festival 2023 setzte Karin Altmann mit der Installation Colours of the Savannah eine künstlerische Visualisierung dieses Färbearchivs um und begann zudem mit dem Aufbau einer transkulturellen Lerngemeinschaft in Zusammenarbeit mit lokalen Weberinnen.

In Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Tristan Toé wurde zudem ein Färbergarten errichtet. Die organische Form des Schaugartens umschließt fünf Beete, in denen verschiedene Färbepflanzen angebaut wurden. Das Farbspektrum reicht von Gelb- und Orangetönen von Färberkamille, Färberdistel, Coreopsis und Tagetes über Blau von Indigopflanzen (Indigofera suffruticosa, Indigofera arrecta und Persicaria tinctoria) bis hin zu einem dunklen Graublau der schwarzen Stockrose. In der Mitte wurde ein Mahagonibaum gepflanzt, der auf die lokalen Ressourcen und Farbstoffe verweisen und in Zukunft als wichtiger Schattenspender für den Garten dienen soll.