Biofabrique Vienna: Wiener Farben
Wirtschaftsagentur Wien, Textilfärberei Fritsch, Kunstuniversität Linz, TU Wien, die Angewandte
Kooperation

W2025

Vienna Design Week

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Karin Altmann

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Florian Voggeneder

Japaniche Staudenknöterich

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Florian Voggeneder

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Basierend auf der Methodik des bioregionalen Ansatzes – Finden, Verbinden, Umsetzen und Teilen – agiert die Biofabrique Vienna als Netzwerk, sowie als Wissens- und Produktionsplattform, die Rohstoffe und wiederverwendete Materialien verarbeitet, welche auf die Ressourcen und Bedürfnisse der jeweiligen Bioregion zugeschnitten sind. Das Projekt versteht sich als Reallabor für Materialinnovation, Designforschung und urbane Kreislaufwirtschaft – mit dem Ziel, ein europaweites Modell für nachhaltige, stadtregionale Wertschöpfungsketten zu schaffen.

Das neue Projekt Wiener Farben widmet sich der Erforschung und Anwendung von Farbstoffen, die aus bislang ungenutzten organischen Reststoffen stammen; etwa aus der Lebensmittelproduktion: Kerne, Blattgrün und weitere nicht konsumierbare Bestandteile verwandeln sich in das Rohmaterial für eine neue, authentische "Wiener Farbpalette". Ziel des Projekts ist es, eine ästhetisch wie ökologisch überzeugende Alternative zu synthetischen Farbstoffen und global standardisierten Farbkonzepten zu schaffen.

Das Projekt wird im Rahmen der Lehrveranstaltung Textile Produktionsfelder von Karin Altmann umgesetzt. Hier entstehen Recherchen, Experimente und Mappings zu lokalen Ressourcen und Materialströmen im Großraum Wien, die im Rahmen der Vienna Design Week 2026 präsentiert werden. Erste Ergebnisse wurden bereits bei der Vienna Design Week 2025 gezeigt.

Eine Kooperation mit der Wirtschaftsagentur Wien, der Textilfärberei Fritsch, der Kunstuniversität Linz (Fashion & Technology), der TU Wien (Phytochemie und Biochemie der Naturstoffe).